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Qualitätswerkstatt im "Nachsorgeprojekt" und "Wiedereingliederung älterer Gefangener"

08. Jul. 2019
Von links nach rechts:
Johannes Weißer, Leonie Schaub, Deborah Gutekunst, Anke Bingler, Carolin Spitznagel

Das Netzwerk Straffälligenhilfe in Baden-Württemberg begrüßt am 08.07.2019 die Projektmitarbeiter*innen aus dem „Nachsorgeprojekt Chance“ und dem Projekt „Wiedereingliederung älterer Gefangener“.

Julia Herrmann eröffnet die Veranstaltung und berichtet über die aktuellen Entwicklungen im Projekt. Ein wichtiges Anliegen des Netzwerks ist es derzeit, die Chance-Projekte auch im Landeshaushalt 2020/2021 ausreichend zu finanzieren, damit die Mitgliedsvereine die Resozialisierungsarbeit in den Projekten auch in den kommenden zwei Jahren engagiert fortsetzen können und das Netzwerk weiterhin ein landesweites und flächendeckendes Angebot sicherstellen kann.  

Im weiteren Verlauf der Veranstaltung wurde die Schnittstelle zwischen dem neuen Projekt „Wiedereingliederung älterer Gefangener“ und dem „Nachsorgeprojekt Chance“ erörtert. Die Mitarbeiter*innen aus dem Projekt „Wiedereingliederung älterer Gefangener“ berichten über die bisherigen Erfahrungen im Projekt und zeigen die Schnittstelle zwischen den beiden Projekten auf.

Durch die Kooperation der Projekte im Netzwerk Straffälligenhilfe in Baden-Württemberg ist es möglich, dass Klienten aus dem Projekt „Wiedereingliederung älterer Gefangener“ in die bewährten Strukturen des „Nachsorgeprojekt Chance“ nach Haftentlassung übergeleitet werden und somit eine landesweite und flächendeckende Nachsorge am späteren Wohnort sichergestellt ist.

Am Nachmittag referierte Krishna-Sara Helmle zum Thema „Leichte Sprache macht das Leben leichter - einfach leicht verstehen“.


Krishna-Sara Helmle

Die studierte Germanistin sensibilisierte die Teilnehmer*innen hinsichtlich der Kommunikation mit Klienten und zeigte auf, wie einfache Sprache Brücken schlagen kann.
 

Bericht: Julia Herrmann